Anke Kotte

Anke Kotte, Journalist, Schwimmlehrer, Kinderschwimmlehrer
Foto: Astrid Freyeisen, BR

Ich bin im Hallenbad aufgewachsen. Mein Vater Hubert war Schwimmlehrer, Schwimmmeister und Schwimmtrainer in Füssen, einer Eishockyverrückten Stadt im Ostallgäu.

1978 nahm er mich mit zu den Schwimm-Weltmeisterschaften nach Berlin. Da ging ich auf dem Ku’damm verloren, wurde zum Glück wieder gefunden und holte meine ersten Autogramme von Mary T. Meagher – eine der besten Delfin-Schwimmerinnen aller Zeiten – und von Serien-Weltmeisterin Tracy Caulkins, dem damaligen Wunderkind des Schwimmsports (Das schrieb DER SPIEGEL über die Schwimm-WM 1978).

Becken- und Meeresschwimmen

Mit diesem Ausflug war eine Leidenschaft geboren, die bei weitem nicht so erfolgreich verlief wie bei meinen Vorbildern… Immerhin schwamm ich mit dem kleinen Verein TSG Füssen fünf Jahre lang in der Zweiten Bundesliga, brachte es auf einige Bayerische Meistertitel bei den Frauen und nahm an zwei Meeresschwimmen teil, lange bevor das Langstreckenschwimmen in Deutschland bekannt wurde.

Schwimmen und Schreiben

Heute bin ich Journalistin, Systemischer Coach, Kinder- und Erwachsenen-Schwimmlehrerin, Assistenztrainerin und mache gerade die C-Trainer-Lizenz Schwimmen.